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Wenn Sie Ihr Vermögen vergrößern möchten, ist es sinnvoll, sowohl in lang- als auch in kurzfristige Anlageformen zu investieren. Die Aktienmärkte unterliegen enormen Schwankungen, und auch der Handel mit Fonds richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Gewinne und Verluste sind deshalb schlecht planbar. Beide Anlageformen binden Kapital meist mittelfristig, während Sie bei Tagesgeldkonten kurzfristig über Ihr Geld verfügen können. Langfristige und sichere Anlagen können Investitionen in bleibende Werte sein. Gold gehört zu diesen Anlagen, bei denen aufgrund der begrenzten Vorkommen und großer Nachfrage mit Wertsteigerungen zu rechnen ist. Kunstgegenstände können ebenfalls Teil des Vermögensportfolios sein. Die Investition in eine korrekt bewertete Anlageimmobilien als Renditeobjekte sollte bei der Vermögensbildung auf jeden Fall in Betracht gezogen werden. Sie schaffen so einen bleibenden Wert für nachfolgende Generationen und erfüllen sich gleichzeitig den Traum vom eigenen Heim.

Ein Haus als Kapitalanlage – warum es sich lohnt

Während Transaktionen bei Aktien und Fonds marktabhängig erfolgen, haben Sie bei Anlageimmobilien Planungssicherheit über einen langen Zeitraum. Sie wissen, wie viel Geld Sie investieren müssen und wie hoch die Erlöse aus Mieteinnahmen ungefähr sind. Die langfristige Kapitalbindung zahlt sich aus und birgt weniger Risiken als eine spekulative Anlageform.

Diese Gründe sprechen für ein Haus als Kapitalanlage:

Sichere Altersvorsorge: Nach der Abzahlung wohnen Sie mietfrei in den eigenen Wänden. Vor allem für Rentner und Pensionäre ohne weiteres Einkommen aus Vermögen kann dies zur Sicherung ihres Lebensstandards beitragen. Außerdem vererben Sie Ihren Nachkommen ein sicheres und schuldenfreies Zuhause.

Steuerliche Vorteile: Investieren Sie in vermietete Objekte, können Sie Erhaltungs- und Unterhaltskosten sowie Zinsen in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Auch Mietverluste dürfen Sie mit Ihrem Einkommen verrechnen. Mietüberschüsse sind in der Einkommensteuererklärung ebenfalls anzugeben.

In der Einkommensteuererklärung können Sie:

  • Schuldzinsen,
  • Bereitstellungszinsen,
  • Bearbeitungsgebühren von Kreditinstituten,
  • Notargebühren und
  • Kosten für Immobilienbewertungen

als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Durch die derzeitige Niedrigzinsphase werden Immobilien besonders günstig finanziert. Das eröffnet die Möglichkeit, eine höhere Tilgungsrate zu wählen und dadurch die Kreditlaufzeit im Vergleich zu Hochzinsphasen zu verkürzen. Nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln passt sich der deutsche Immobilienmarkt an international vergleichbare Märkte an. Dies bedeutet: Eine Immobilienblase mit hohen Wertverlusten ist nicht zu erwarten. Die Deutsche Bundesbank stellte für 2012 einen Preisanstieg von elf Prozent bei Eigentumswohnungen in den sieben größten Städten in Deutschland fest. Die Prognosen für Mieten beispielsweise in Hamburg sagen eine Steigerung bis 2015 von 10,5 Prozent voraus, für Köln von 6,9 Prozent und für München von 9,5 Prozent. Grundstücke zur Bebauung sind in wirtschaftsstarken Regionen und in Großstädten Mangelware. In ländlichen Gebieten, besonders in den östlichen Bundesländern, übersteigt hingegen das Angebot die Nachfrage.

Finanzierung durch Mieteinnahmen: Wenn Sie in ein Mehrfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung investieren oder Ihr Wohneigentum nicht selbst nutzen, bietet sich die Finanzierung über Mieteinnahmen an. Dadurch müssen Sie Ihr eigenes Kapital nicht oder nur zu einem kleinen Teil einsetzen. Nach Abzahlung der Immobilie fließen die Mieteinnahmen in Ihr Vermögen ein.

Beispielrechnung für die
Baufinanzierung einer vermieteten Anlageimmobilien

Daten für die Beispielrechnung:

  • ohne Eigenkapital,
  • 1 % Tilgung,
  • 2 % Zinsen,
  • Zinsbindung 15 Jahre,
  • ohne Abschreibungen und Förderungsmöglichkeiten:

  • Der Kaufpreis für die Immobilie beträgt 180.000 Euro zuzüglich pauschal 10 % Nebenkosten für Notar, Makler und Grunderwerbsteuer.
  • Zu finanzieren sind also 198.000 Euro.
  • Bei den o. g. Eckdaten beträgt die monatliche Kreditrate 495,00 Euro.
  • Nach 15 Jahren beträgt die Restschuld noch 163.397,35 Euro.

Ist die Immobilie durchgehend vermietet, sieht die Rechnung so aus:

  • Die Einnahmen über die Kaltmiete betragen 6.000 Euro jährlich.
  • Gegenzurechnen sind Ausgaben für Instandhaltung, Verwaltung und Rücklagen von jährlich 750 Euro, sodass ein jährlicher Reinerlös aus Mieteinnahmen von 5.250 Euro verbleibt.
  • Monatlich 437,50 Euro können also für die Kreditrate aufgewendet werden.
  • Damit verringert sich, eine durchgehende Vermietung vorausgesetzt, der Eigenanteil an der Kreditrate auf monatlich 57,50 Euro.

Kriterien für die Wahl einer Anlageimmobilie

Immobilien als Renditeobjekte müssen nicht zwingend in der Stadt liegen, in der Sie leben. Wenn Sie Ihr gewähltes Objekt nicht selbst bewohnen werden, sollten Sie vor einem Kauf die derzeitige Lage am Immobilienmarkt kennen. Makler und Fachzeitschriften können dabei helfen.

Die Lage von Immobilien ist nach wie vor wichtigstes Kaufkriterium. Universitätsstädte sind ideal für Immobilien als Renditeobjekte. Bei Studienanfängern und Absolventen ist die Nachfrage nach Mietwohnraum gleichbleibend hoch. Auch wirtschaftlich starke Regionen wie Frankfurt/Main, München sowie Wolfsburg und Sindelfingen als Autostädte sind für Investoren interessant.

Bevorzugte Wohngegenden sind ruhige, möglichst grüne und zugleich zentrumsnahe Lagen. Stadtrandlagen lassen sich gut vermieten

  • bei guter Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr,
  • bei gut ausgebauter Infrastruktur (Einkauf, Freizeit, Ärzte, Einrichtungen für Kinder),
  • bei einem ausgewogenen Gebäudemix aus Mehrfamilienhäusern und Eigenheimen.

Da die Zahl der Single-Haushalte stetig zunimmt, kann auch der Erwerb von mehreren kleinen Wohneinheiten mit guter Vermietbarkeit lohnend sein. Der Kauf mehrerer kleinerer Objekte ist auch im Hinblick auf die Risikoverteilung überlegenswert.
Gut zu wissen: Nach einer Erhebung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung ist außerdem eine große Nachfrage nach Mietwohnungen mit Wohnflächen von sechzig bis siebzig Quadratmeter zu verzeichnen. Weitere Häuser und Anlageimmobilie zum kaufen finden Sie hier.